Beratungszentrum für Ehe-, Familien-, Lebens- und Glaubensfragen Mönchengladbach
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Hilfe, Rat und Unterstützung in vielen Lebensfragen

Die Ehe-, Familien-, Lebens- und Glaubensberatung im Bistum Aachen feiert 50-jähriges Bestehen.

Aachen, (iba) – Die Arbeit findet eigentlich im Stillen statt. Denn zur Ehe-, Familien-, Lebens- und Glaubensberatung im Bistum Aachen kommen Menschen mit ganz persönlichen Problemen.

Doch nun wird ganz öffentlich gefeiert: das 50-jährige Bestehen der Beratungsstelle mit einem Festakt am Freitag, 26. Februar, in der Citykirche Aachen.

Ihre Arbeit nahm die Eheberatungsstelle am Kaiserplatz 1965 in Aachen auf. Die Beratungsarbeit begann mit fünf Mitarbeitern. Vorbild war die evangelische Beratungsstelle in Aachen, die bereits 1952 ins Leben gerufen wurde. Zwischen beiden Stellen bestand eine gute ökumenische Zusammenarbeit. Untreue, Probleme mit den Schwiegereltern, männliche Gewalt, Alkohol und Krankheit sowie die Beratung von alleinstehenden Frauen – das stand in den Anfängen der Beratungsarbeit im Vordergrund. In Familien war der Wunsch groß nach kompetenter Beratung, die die Eheberatung des Bistums Aachen leistete. Ehe- und Lebenskrisen in Zeiten gesellschaftlicher und persönlicher Umbrüche führten dazu, dass der Bedarf an fachlich fundierter Beratung schon Ende der 60er Jahre wuchs. Zudem änderte sich in den 70er Jahren die Gesetzgebung bei Scheidungen. Das Schuld-Prinzip galt nicht mehr. In dieser Zeit entstanden auch Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen in Mönchengladbach, Heinsberg, Düren und Simmerath. Neue Themen wie Homosexualität und Migration wurden in den 80er und 90er Jahren zu Themen in den Beratungsstellen. Die Ehe-, Familien-, Glaubens- und Lebensberatung im Bistum Aachen ist all diese Veränderungen mitgegangen und hat sich auf die Nachfrage der Menschen eingestellt, die zu ihnen kommen. „Unsere beiden Beratungszentren sind wie Seismographen, die abbilden, was Menschen und ihr Zusammenleben als Paar und Familie privat und gesellschaftlich bewegt und umtreibt, von welchen Ängsten, Hoffnungen und Sehnsüchten ihr Zusammenleben geleitet wird", sagt Hermann-Josef Winkelhorst, Leiter des Beratungszentrums Aachen. Rat erhält jeder – ganz unabhängig von seiner Konfession.

Seit dem Konsolidierungsprozess im Bistum Aachen gibt es noch zwei katholische Beratungszentren in Aachen und Mönchengladbach, jeweils mit einer Außenstelle in Düren und Erkelenz. Das Katholische Beratungszentrum in Aachen befindet sich an der Minoritenstraße 2. Leiter ist Hermann-Josef Winkelhorst. Dort beraten 12 Mitarbeiter Familien und Einzelpersonen. Das Zentrum in Mönchengladbach befindet sich an der Bettrather Straße 16. Neben dem Leiter Dr. Josef Lüke arbeiten dort 17 Berater. In Mönchengladbach gibt es zusätzlich noch den Aufgabenbereich Religions- und Weltanschauungsfragen.

Wie wichtig die Arbeit der Beratungszentren ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Pro Jahr suchen mehr als 2.000 Einzelpersonen und Paare Rat in den Einrichtungen. Das sind seit den Anfängen 1965 mehr als die zehnfache Anzahl an Personen. „Die Arbeit in den beiden Beratungszentren ist eine wichtige Hilfe für die Menschen und die Gesellschaft. Aufgabe von Kirche ist es, Menschen, die in Not geraten sind, Hilfen anzubieten. Diese Hilfen sind unabhängig von der kirchlichen Zugehörigkeit. Der Mensch steht im Mittelpunkt", betont Dr. Josef Lüke. (iba/Na 004)


Von iba

Veröffentlicht am 24.02.2016

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